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Abschaffung der integrativen Schule

Abschaffung der integrativen Schule

Ich möchte meine Zustimmung zu den Aussagen von FDP-Präsident Thierry Burkart im Artikel über die Abschaffung der integrativen Schule ausdrücken. Es ist offensichtlich, dass die integrative Schule in ihrer jetzigen Form viele Herausforderungen mit sich bringt. Lernschwache Kinder werden oft nicht ausreichend gefördert und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler bleiben unter ihren Möglichkeiten. Dieses Ungleichgewicht ist für alle Beteiligten – Kinder, Eltern und Lehrkräfte – unbefriedigend und führt zu einer allgemeinen Frustration. Die Idee, lernschwache Kinder in separaten Klassen besser zu unterstützen, halte ich für sinnvoll. Nur so kann gezielt auf ihre individuellen Bedürfnisse eingegangen werden. Auch der Vorschlag, fremdsprachige Kinder zunächst intensiv in Deutsch zu unterrichten, bevor sie in die Regelklasse kommen, erscheint mir logisch und notwendig für eine erfolgreiche Integration. Die Konzentration auf die Kernaufgaben der Schule – die Vermittlung von Grundkompetenzen – ist ein weiterer wichtiger Punkt. Wenn wir die Grundlagen stärken, schaffen wir eine solide Basis für das weitere Lernen und die Entwicklung unserer Kinder. Dies würde nicht nur die Qualität der Bildung erhöhen, sondern auch den Lehrberuf attraktiver machen. Ich unterstütze die vorgeschlagenen Reformen der FDP und hoffe, dass sie zu einer Verbesserung unseres Bildungssystems führen.

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16.05.2024
Schuldenbremse schützen

Es ist inakzeptabel, dass der Deal von Mitte Links vorsieht, 16 Milliarden um die Schuldenbremse herumzuschleusen, davon elf Milliarden für die Armee und fünf Milliarden für die Ukraine. Diese Verknüpfung von Themen ist unpassend und gefährdet die finanzielle Stabilität unseres Landes. Die Schuldenbremse dient dazu, solide zu haushalten und die Zukünftigen Generationen nicht mit Schulden zu belasten. Die Umgehung dieser Regelung wäre äußerst unseriös. Die Finanzierung der Armee ist wichtig und notwendig, sollte jedoch über das reguläre Budget erfolgen. Für Hilfe in der Ukraine müssen wir genau überlegen, wie und in welchem Umfang wir sie leisten. Es ist unklar, wie das Geld verwendet werden soll und welche Risiken damit verbunden sind. Die Schuldenbremse ist ein wichtiges Instrument, das wir nicht leichtfertig umgehen dürfen, nur weil es finanzielle Wünsche gibt. Juristisch ist eine Umgehung der Schuldenbremse nicht zulässig, wie das Finanzdepartement deutlich gemacht hat. Es liegt in erster Linie am Parlament, dies nun zu verhindern. Ein solcher Deal könnte sonst zu einem Referendum führen und letztendlich vor Gericht landen. Wir sollten uns weniger von populistischen Strömungen leiten lassen und stattdessen auf eine gesunde Haushaltsführung und Überzeugungen setzen. Dies gilt nicht nur für die Armee, sondern auch für andere politische Bereiche. Es ist Zeit für mehr Weitsicht und weniger Kuhhandel in der Politik.

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16.05.2024
Ursachen und nicht Symptome behandeln

Am 9. Juni stehen zwei Volksinitiativen zur Abstimmung, die beide das Ziel haben, die Gesundheitskosten zu senken: Die SP-Initiative «Maximal 10 % des Einkommens für die Krankenkassenprämien» und die Initiative der Mitte «Für tiefere Prämien – Kostenbremse im Gesundheitswesen». Angesichts der jüngsten Meldung des Bundesamtes für Statistik, dass die Gesundheitskosten 2022 auf 91,5 Mrd. Fr. gestiegen sind, scheint eine Unterstützung dieser Initiativen verlockend. Doch der Schein trügt. Die vorgeschlagenen Initiativen greifen nicht die Ursachen der Kostensteigerungen an. Die SP-Initiative würde durch einen Prämiendeckel die öffentliche Hand Milliarden kosten, ohne klarzustellen, wie dies finanziert werden soll. Die Initiative der Mitte fordert Massnahmen zur Kostensenkung, die jedoch bereits heute Pflicht sind, aber nicht wirksam umgesetzt werden. Beide Initiativen führen nur zu mehr Bürokratie und höheren Staatskosten, ohne die eigentlichen Probleme anzugehen. Die Lösungen liegen woanders: Das derzeitige System muss um Anreize für sparsame Behandlungen erweitert werden. Auch die Aufhebung des Vertragszwangs zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern könnte Wettbewerb fördern und Kosten senken. Beide Initiativen sind populistisch und lösen die Probleme nicht, sondern verlagern die Kosten auf den Staat und erhöhen die Bürokratie. Deshalb appelliere ich an alle Stimmberechtigten, am 9. Juni mit Nein zu stimmen.

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